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Geschichte

Geschichte der Familie Bruckmayer:

1929 eröffneten meine Urgroßeltern Josefa und Johann Bruckmayer das Gasthaus „zur Weintraube“ in Matzen. Ihr Sohn Johann, mein Großvater, machte die Koch-/Kellner- Lehre in Wien und heiratete 1954 meine Großmutter Gertrude, die Josefa fleißig zur Hand gingen.
Das Wirtshaus sorgte damals für einiges Aufsehen, hatte es doch als erstes in dieser Gegend einen richtigen Kühlraum und eine Nirostaschank. Zudem gab es den ersten öffentlichen Fernseher.

In den 1970er-Jahren übergab es Josefa schließlich an meine Großeltern und sie führten die Weintraube aufopferungsvoll bis 1991. Der Betrieb blieb noch bis 2001 in Familienbesitz.
Von ihren 4 Kindern entschloss sich mein Vater Helfried 1987 den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und eröffnete den „Georgi Keller“ in Großinzersdorf, den er nunmehr seit 30 Jahren erfolgreich führt.

Nun geht die Familie Bruckmayer in der 4.Generation mit der „Bärenstubn“ den Weg der Gastlichkeit. Zurück in Matzen, wo sich einige noch erinnern können an die erste Wirtsleut-Generation meiner Familie.
Es ist bestimmt nicht der leichteste Weg seinen beruflichen Alltag zu gestalten- aber auf jeden Fall einer der aufregendsten, abwechslungsreichsten und spannendsten. Ich bewundere und freue mich über so viele Bruckmayers vor mir und hoffe diesen Weg ebenso geradlinig und erfolgreich zu gehen.

Die Jungunternehmerin mit bierigen Ambitionen:
Nach der Matura habe ich das Tourismuskolleg MODUL in Wien besucht und bin anschließend 4 Jahre auf Saison in Österreich (Hotel Yscla in Ischgl, Hotel Lärchenhof am Katschberg, Gasthaus Reremoser und Hotel Pfandler am Achensee) gewesen. Dazwischen durfte Weiterbildung selbstverständlich nicht fehlen:
2014 absolvierte ich den Wein-Sommelier, 2016 einen Barista-Kurs und Anfang 2017 schließlich den Bier-Sommelier-Kurs. Trotz der Zusatzqualifikationen und einiger Erfahrung im harten Leben der Gastronomie entschied ich mich für ein eigenes Lokal- aber Hand aufs Herz: sich heutzutage (und ausgerechnet noch im harten und geschundenen Gewerbe der Gastronomie) noch selbstständig zu machen… das geht nur mit genügend Liebe und Herz zu diesem Beruf und dem Wunsch, seinen Gästen alle Wünsche zu erfüllen.